Vitakt Hausnotruf: Zubehör und Sonderausstattung

Vitakt Hausnotruf: Zubehör und Sonderausstattung im Überblick

Vitakt bietet für sein Hausnotrufsystem eine Reihe an Zubehör und Sonderausstattungen, die den Komfort und die Sicherheit im Alltag erhöhen. Von Rauchmeldern über Wassermelder bis hin zu speziellen Trageoptionen – die Erweiterungen sind modular und auf die Bedürfnisse älterer oder pflegebedürftiger Personen zugeschnitten. In diesem Artikel beleuchten wir die wichtigsten Zubehörteile, ihre Funktionen und praktische Einsatzmöglichkeiten.

Welches Zubehör bietet Vitakt für das Hausnotrufsystem an?

Vitakt hat sein Zubehörportfolio bewusst überschaubar gehalten, aber die angebotenen Erweiterungen sind durchdacht. Das Basis-Zubehör umfasst den Notrufknopf (als Armband oder Kette), einen Rauchmelder, einen Wassermelder sowie einen Tür-Fenster-Kontakt. Für die Mobilität gibt es einen GPS-Tracker, der bei Ausflügen und Spaziergängen Sicherheit bietet. Wer das System mit einem Zweitgerät nutzen möchte, kann einen zusätzlichen Basisstation-Hub oder einen separaten Notrufknopf für das Schlafzimmer erwerben.

Besonders praktisch ist der automatische Türöffner, der mit einem Signal von der Basisstation gekoppelt werden kann – etwa für Pflegekräfte oder den Rettungsdienst. Die Preise liegen zwischen 29 € für einfache Notrufknöpfe und bis zu 199 € für den GPS-Tracker. Wer das gesamte Zubehörpaket bucht, spart oft 10 bis 20 Prozent im Vergleich zum Einzelkauf.

Ein Blick in die Grundlagen des Systems lohnt sich: Unter Vitakt Hausnotruf: Grundlagen des Hausnotrufsystems finden Sie eine detaillierte Übersicht zur Funktionsweise.

Wie sinnvoll ist der Vitakt Rauchmelder als Zubehör?

Der Vitakt-Rauchmelder ist mehr als nur ein Standardmelder. Er ist fest in das Hausnotrufsystem integriert: Sobald Rauch detektiert wird, löst nicht nur ein lauter Alarm aus, sondern es wird automatisch ein Notruf an die Zentrale gesendet. Dieser Schritt ist kritisch, wenn der Bewohner den Rauch nicht bemerkt oder sich nicht mehr selbst helfen kann.

Der Melder arbeitet nach dem Streulichtprinzip (photoelektrisch) und reagiert vor allem auf sichtbare Rauchpartikel aus Bränden – weniger auf Kochdünste. Die Batterielaufzeit beträgt etwa 3 Jahre, und bei schwacher Batterie gibt es eine Vorwarnung per Signalton. Im Vergleich zu Standard-Rauchmeldern, die nur akustisch warnen, bietet die Vitakt-Version einen echten Sicherheitsgewinn. Nachteil: Der Melder ist mit 79 € relativ teuer, aber die Integration in das Notrufsystem ist ein Alleinstellungsmerkmal.

Für Technik-Interessierte: Mehr Details zu den Geräten und deren Sensoren finden Sie in unserem Beitrag Vitakt Hausnotruf: Geräte und Technik im Überblick.

A photorealistic close-up of a white Vitakt Rauchmelder mounted on a ceiling

Welche Wassermelder und Tür-Fenster-Kontakte gibt es?

Vitakt bietet zwei einfache, aber wirkungsvolle Zubehörteile für den Alltag: den Wassermelder und den Tür-Fenster-Kontakt. Der Wassermelder (49 €) erkennt austretendes Wasser im Badezimmer oder der Küche und sendet einen Alarm an die Basisstation. Das ist besonders nützlich für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die eine Überschwemmung nicht rechtzeitig bemerken. Der Melder reagiert bereits auf wenige Millimeter Wasser und gibt einen lauten Piepton von sich, bevor die Notrufzentrale benachrichtigt wird.

Der Tür-Fenster-Kontakt (39 €) funktioniert als Magnetkontakt. Er meldet das Öffnen von Türen oder Fenstern an die Basisstation. Das kann für Menschen mit Demenz oder Orientierungsstörungen lebensrettend sein: Wenn der Bewohner nachts das Haus verlässt, wird ein Notruf ausgelöst. Zudem lässt sich der Kontakt als „Hausmodus“ programmieren – etwa dass die Heizung bei geöffnetem Fenster abgeschaltet wird.

Beide Zubehörteile sind kabellos und benötigen je eine CR123A-Batterie, die etwa zwei Jahre hält. Sie lassen sich per Klebepad oder Schrauben montieren, was die Installation einfach macht.

Wie gut ist der GPS-Tracker von Vitakt?

Der GPS-Tracker (ab 199 €) ist eines der teureren Zubehörteile, aber für aktive Senioren ein echter Gewinn. Er ist etwa so groß wie ein Feuerzeug und kann am Gürtel oder in der Tasche getragen werden. Im Gegensatz zum Notrufknopf, der nur innerhalb der Funkreichweite der Basisstation (ca. 100 Meter im Freien) funktioniert, arbeitet der GPS-Tracker über das Mobilfunknetz (2G/4G). Drückt der Nutzer den Knopf, wird der Standort per GPS und WLAN-Triangulation an die Notrufzentrale übermittelt – mit einer Genauigkeit von etwa 5 bis 10 Metern im Freien.

Der Akku hält bei täglicher Nutzung etwa 3 bis 4 Tage, was ein Schwachpunkt ist. Vitakt empfiehlt, den Tracker über Nacht aufzuladen. Im Vergleich zu reinen Hausnotrufsystemen ist die Mobilitätslösung aber überzeugend. Wer oft allein unterwegs ist (Spaziergänge, Arztbesuche), profitiert von der direkten Standortweitergabe im Notfall. Wichtig: Der Tracker benötigt eine aktive SIM-Karte, die im Preis von 9 € pro Monat für die Hausnotruf-Option enthalten ist.

Lesen Sie auch unseren Vergleich mit anderen Systemen: Vitakt Hausnotruf im Vergleich zu Medizinisches.

Welche Trageoptionen und Designs gibt es für den Notrufknopf?

Der Notrufknopf ist das Herzstück des Systems. Vitakt bietet zwei Hauptvarianten: ein Armband aus Silikon (32 €) und eine Kette aus Metall (29 €). Das Armband ist wasserdicht (IP67) und kann beim Duschen getragen werden. Wer eine Allergie gegen Silikon hat, kann auf eine Textilversion (39 €) mit Klettverschluss zurückgreifen. Die Kette eignet sich für Personen, die kein Armband mögen oder einen modischen Look bevorzugen – sie ist aber weniger wasserdicht.

Besonders für Menschen mit eingeschränkter Feinmotorik hat Vitakt einen speziellen Knopf entwickelt: den „Großflächenknopf“ (45 €). Dieser ist mit 4 cm Durchmesser deutlich größer und lässt sich leichter drücken. Die Taster sind in den Farben Weiß, Rot und Blau erhältlich. Die Funkreichweite zum Basisgerät beträgt in Gebäuden etwa 30 Meter – das reicht für die meisten Wohnungen aus. Im Zweifel kann die Basisstation mit einem Repeater (69 €) erweitert werden, um das Signal zu verstärken.

Ein wichtiger Hinweis: Der Notrufknopf sollte immer direkt am Körper getragen werden, nicht in der Handtasche oder Jacke. Nur so kann er im Notfall sofort erreicht werden.

A photorealistic flat lay of a Vitakt Notrufknopf Armband and a necklace version on a wood

Welches Zubehör ist für die Sturzerkennung notwendig?

Für die Sturzerkennung benötigt Vitakt ein spezielles Zubehör: den „Sturzmelder“ (149 €). Dieser ist ein separates Gerät, das wie ein kleiner Sender am Gürtel getragen wird. Im Gegensatz zum normalen Notrufknopf erkennt der Sturzmelder automatisch, wenn der Träger stürzt, und sendet einen Notruf aus. Die Erkennung basiert auf einem 3D-Beschleunigungssensor, der abrupte Bewegungen und die horizontale Lage erfasst.

Der Sturzmelder ist wasserdicht (IP68) und mit einer Akkulaufzeit von etwa 7 Tagen ausgestattet. Wichtig: Er ersetzt nicht den normalen Notrufknopf, sondern ergänzt ihn. Vitakt empfiehlt, beide Geräte zu tragen, um die Sicherheit zu maximieren. Die Kosten für den Sturzmelder liegen bei einmalig 149 € plus 9 € monatlicher Option. Im Vergleich zu anderen Anbietern ist die Sturzerkennung von Vitakt eher einfach gehalten – sie funktioniert zuverlässig bei schnellen Stürzen, aber weniger gut bei langsamen Rutschen oder Stürzen aus dem Bett.

Details und Testergebnisse finden Sie in unserem Artikel Vitakt Hausnotruf: Sturzerkennungsoptionen.

Welche Sonderausstattungen gibt es für die Basisstation?

Die Basisstation (im Starterpaket enthalten) kann mit zwei Sonderausstattungen erweitert werden. Erstens: der „Notrufübertrager“ (99 €), der es ermöglicht, das System über ein Telefon- oder Internetkabel anzuschließen, falls der Mobilfunkempfang schwach ist. Zweitens: der „Zweit-Hub“ (89 €), der in einem anderen Raum (z. B. Schlafzimmer) aufgestellt wird, um die Reichweite zu erhöhen. Dieser Hub fungiert als zusätzliche Basisstation, die mit dem Haupt-Hub kommuniziert.

Für Pflegeeinrichtungen oder Haushalte mit mehreren Bewohnern gibt es die „Mehrbenutzer-Option“ (einmalig 49 €), die es erlaubt, bis zu drei Notrufknöpfe und zwei Sturzmeldel mit einer Basisstation zu verbinden. Die Basisstation selbst hat eine Freisprecheinrichtung und eine integrierte Notruffunktion, die auch ohne Knopf bedient werden kann – etwa durch lautes Rufen.

Alle Preise sind Stand 2024 und exklusive der monatlichen Tarifkosten. Mehr zu den Kosten und Tarifmodellen erfahren Sie in unserem Beitrag Vitakt Hausnotruf: Tarife und Kosten.

Was sagen Besitzer über das Zubehör?

In Foren und Bewertungen teilen Nutzer ihre Erfahrungen mit den Vitakt-Zubehörteilen. Ein häufiges Lob betrifft die einfache Installation: „Den Rauchmelder habe ich in fünf Minuten an der Decke befestigt – er war sofort mit der Basisstation verbunden.“ Ein anderer Nutzer bemängelt: „Der GPS-Tracker hält den Akku nur zwei Tage, obwohl Vitakt vier verspricht. Ich muss ihn regelmäßig aufladen.“

Ein weiterer Punkt ist die Haptik der Trageoptionen: „Das Armband aus Silikon ist bequem, aber ich schwitze darunter. Die Textilversion ist besser.“ Skeptisch äußern sich Besitzer zum Tür-Fenster-Kontakt: „Die Magneten sind nicht stark genug – bei Wind wird manchmal ein Alarm ausgelöst, wenn die Tür nur leicht nachgibt.“ Positiv hervorgehoben wird der Wassermelder: „Nach einem Rohrbruch im Bad hat er sofort angeschlagen – das hat uns vor größeren Schäden bewahrt.“

Wer selbst Erfahrungen gesammelt hat, kann in unserer Bewertungsseite Vitakt Hausnotruf: Erfahrungen und Bewertung seine Stimme abgeben.

Häufig gestellte Fragen zum Vitakt Zubehör

Kann ich den Rauchmelder auch als Einzelgerät nutzen?

Ja, der Rauchmelder funktioniert auch ohne Verbindung zur Basisstation als normaler Rauchwarner. Die Integration ins Notrufsystem ist nur optional. Ohne die Basisstation wird bei Alarm kein Notruf gesendet.

Wie oft muss ich die Batterien im Zubehör wechseln?

Die meisten Zubehörteile (Rauchmelder, Wassermelder, Türkontakte) verwenden CR123A-Batterien, die etwa 2-3 Jahre halten. Der GPS-Tracker und der Sturzmelder haben wiederaufladbare Akkus, die je nach Nutzung alle 2-7 Tage geladen werden müssen.

Passt das Zubehör auch zu älteren Vitakt-Basisstationen?

Ja, Vitakt hat die Kompatibilität sichergestellt. Alle Zubehörteile, die seit 2021 auf dem Markt sind, funktionieren mit den Modellen der Serien „VitaBase 100“ und „VitaBase 200“. Ältere Basisstationen von vor 2020 benötigen ein Firmware-Update, das der Hersteller kostenlos anbietet.

Kann ich den GPS-Tracker ohne Mobilfunknutzung verwenden?

Nein, der GPS-Tracker benötigt eine aktive Mobilfunkverbindung, da er die Standortdaten an die Notrufzentrale sendet. Ohne SIM-Karte und monatliche Option (9 €) funktioniert nur die GPS-Ortung, nicht aber der Notruf.

Ist der Sturzmelder wasserdicht und zum Duschen geeignet?

Der Sturzmelder ist nach IP68 wasserdicht und kann kurzfristig (bis zu 30 Minuten) in bis zu 1,5 Metern Tiefe unter Wasser bleiben. Duschen ist möglich, aber Vitakt empfiehlt, ihn danach trocken zu wischen. Längeres Baden wird nicht empfohlen.

Gibt es eine Garantie auf das Zubehör?

Alle Vitakt-Zubehörteile haben eine Herstellergarantie von 2 Jahren. Bei Defekten innerhalb dieser Zeit erhalten Sie kostenlosen Ersatz. Der GPS-Tracker und der Sturzmelder haben eine verkürzte Batteriegarantie von 1 Jahr für den Akku.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert